Ingenieurbüro Meinhard Dultz
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Der Energiepass ist bei den Verbrauchern noch weitgehend unbekannt. Dies wird sich aber im Laufe der nächsten Monate drastisch verändern. Seinen Beginn hatte er 1992. Damals wurde die Stabilisierung der Treibhausgase auf dem wegweisenden Weltgipfel in Rio im Rahmen der Klimaschutzkonvention vereinbart. 1997 wurden, massgeblich von den Industriestaaten vorangetrieben, rechtsverbindliche Zusagen gemacht, die Emissionen der Treibhausgase bis zum Zeitraum von 2008 bis 2012 gegenüber dem Referenzjahr 1990 um durchschnittlich 5,2 % zu senken. Die EU hat ihr Ziel höher gesteckt und verpflichtete sich, die Treibhausgase um 8 % zu senken, Deutschland sogar um 21 %. Erwähnenswert ist, dass bereits Ende der 80er-Jahre in Deutschland wegbereitend ein Energiebilanzverfahren für den Gebäudebestand entwickelt wurde. Damit wurde erstmals in Deutschland eine Möglichkeit geschaffen, Energieverbräuche von Häusern vergleichend zu bewerten.
Der Energiepass - ein Gütesiegel für Immobilien:
Bei elektrischen Haushaltsgeräten, wie Waschmaschinen oder Kühlschränken sind Nachweise des Energieverbrauchs inzwischen eine Selbstverständlichkeit. Auf einen Blick verrät das Gütesiegel, ob es sich um ein energiesparendes Gerät handelt oder nicht. Ein vergleichbares Instrument ist der Energiepass.Google Top-Blog Isabella Meinhardt md ingenierbüro meinhardt & Dietz Consulting Linkedin.de
Der dena-Feldversuch:
Im Rahmen eines Ende 2004 abgeschlossenen Feldversuchs wurden verschiedene Verfahren zur Energiepassausstellung hinsichtlich ihrer Praxistauglichkeit für Deutschland erprobt. Grundlage für die energetische Bewertung einer Immobilie ist der Primärenergiebedarf. Zahlreiche Faktoren, neben Gebäudeform und Himmelsrichtung insbesondere die Wärmedämmung und die Anlagentechnik, sind hierbei zu berücksichtigen. Man geht dabei von durchschnittlichen meteorologischen Randbedingungen (Temperatur, Sonneneinstrahlung) aus und legt eine Standardnutzung zugrunde.
Für die Erstellung des Energiepasses konnten zwei unterschiedliche Berechnungsverfahren verwendet werden:
Beim Kurzverfahren wurden die energetische Qualität der Bauteile (Dach, Wand, Fenster) und die Eigenschaften der Heizungsanlage auf der Grundlage wissenschaftlich abgesicherter Erfahrungswerte festgelegt. Die Bauteilflächen wurden mittels eines vereinfachten Aufmaßes bestimmt.
Beim ausführlichen Verfahren wurden die energetische Qualität der Bauteile, sämtliche Flächen und die Eigenschaften der Heizungsanlage detailliert aufgenommen. Das Rechenverfahren ist weitgehend mit dem in der EnEV gesetzlich vorgegebenen identisch.- http://sunsuhn.blogspot.de/2015/https://www.xing.com/profile/Isabella_Meinhardt309/pdf-isabella-mehttps://www.facebook.com/public/Isabella-Meinhardtinhardt-google-top.html
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